Schleichwerbung bei Instagram
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Schleichwerbung bei Instagram


100 thoughts on “Schleichwerbung bei Instagram

  1. Lieber authentische Werbung als pseudo-authentische Inhalte. Wenn 50% der Bilder echt sind, reicht mir das auch. Die Nähe zu einem echten Menschen hat man sowieso nicht auf einer Seite wie Instagram. Ich habe den Eindruck, kaum wo sind Menschen sich so fern wie in diesem Schönheitsbilderbuch. Und gerade bei Fashion-Bloggern ist doch klar, dass es oft bezahlt ist. Wenn die Leute dazu stehen, ist mir das dann auch wieder sympathisch. Viel unsympathischer finde ich, es zu verheimlichen. Geld stinkt umso mehr, je mehr ein Riesengeheimnis draus gemacht wird.

  2. die liebe madleine vergleicht sich schon ein mal mit ärzten, anwälten und politikern… scheint also mit denen in der selben gehaltsklasse zu sein… nicht schlecht!

  3. Nun ist es ja oft so, dass Instagramer für Beiträge kein Geld bekommen, aber das Produkt zur Verfügung gestellt wird. So aktuell zu sehen bei vielen Bloggern, die in ein Hotel eingeladen werden. Etliche Familienblogger sind unabhängig nacheinander im selben Hotel und posten fleißig Fotos aus diesem, verlinken das Hotel darauf und in den Hashtags. Keiner kennzeichnet es als Werbung, weil sie kein Geld dafür bekommen, dass sie Fotos des Hotels zeigen. Sie bekommen ja aber den Aufenthalt dort geschenkt und dieser wird daran gebunden sein, dass sie im Gegenzug Fotos des Hotels bei Instagram teilen. Ist das denn keine Schleichwerbung, weil kein Geld fließt? Ich finde, wenn man einen teuren Hotelbesuch gesponsert bekommt und ich Berichte im Gegenzug über das Hotel, dann ist das Werbung. Eine der Bloggerinnen streitet das aber gerade unter einem dieser Bilder ab. Sie sagt selbst, sie kennzeichnet nicht, weil kein Geld fließt. Wie sieht es da aus?

  4. Das ist alles absolut unverhältnismäßig. Krass, dass die Dame dann auch noch aufgebracht antwortet und sich mit Ärzten und Politikern vergleicht, grenzt schon fast an Größenwahn. Kein Wunder dann, dass dieser bei solch hohen Einnahmen aufkommen kann.
    Denen gefällt vermutlich nicht, dass das überhaupt auf YouTube thematisiert wird.
    Klasse Video und eine sehr sympathische Moderatorin. 🙂

  5. Schöner Beitrag und gut recherchiert. Letztlich wiederholt sich natürlich eine Entwicklung, die man auf anderen Plattformen schon gesehen hat (z.B. YouTube). Standards für Produktplatzierungen in Online-Medien sind nach wie vor sehr schwammig und in einem Anfangsstadium. Stellt sich die Frage, wer dazu beitragen kann, etwas an der jetzigen Situation zu ändern. Es ist ein Grauer Markt und das nutzen natürlich die Firmen für sich aus. Alle profitieren davon, also wird auch kaum jemand auf die Idee kommen, einen Wettbewerber zu verklagen. Auf die Unternehmen brauchen wir also nicht zu hoffen.
    Die Influencer selber, das sieht man ja hier sehr schön, haben ebenfalls kein Interesse, ihre Aktivitäten offen zu legen. Sie fürchten, bei ihrer Community an Glaubwürdigkeit zu verlieren, wenn sie ihre Einnahmen offen legen. Hier müsste schon jemand sehr Reichweitenstarkes als Role Model für alle vorweg marschieren. Aber wahrscheinlicher ist wohl, dass man "zum Buhmann" wird. Ergo: Kein Interesse, etwas zu ändern.
    Die Landesmedienanstalten könnten sicher mehr machen. Aber um eine Plattform wie Instagram so beobachten, dass man nicht nur ein paar Einzelfälle erwischt, bräuchte man sehr viel Personal und Know-How. Beides ist bei den Landesmedienanstalten nicht wirklich vorhanden.
    Bleiben also nur die Zuschauer. Wenn von denen ein deutliches Signal an die Influencer käme, dass sie sich mehr Transparenz und Kennzeichnung wünschen, könnte das evtl. was bewirken. Wird das passieren? Wahrscheinlich nicht. Schließlich finden die die Inhalte ja so gut wie sie sind.
    Ich sehe nur zwei Möglichkeiten: Die softe Variante, über mehr Medienaufklärung und Erziehung bei den Zuschauern ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Transparenz bei bezahlten Posts wichtig ist, und diese bei den Influencern einzufordern.
    Und eine harte Variante, mit stärkerer Regulierung Influencer und Agenturen zu treffen. Ich könnte mir vorstellen, dass die LMAs ähnlich wie die Polizei bei Verkehrskontrollen, bestimmte "Blitzer-Marathons" macht, an denen sie gezielt Influencer ermahnt und ggf. auch abmahnt. Solche publikumswirksamen Aktionen würden auch in der Öffentlichkeit mehr Interesse an dem Thema hervorrufen.

  6. ich fände es interessant von einer firma zu erfahren, ob sich die ausgaben gelohnt haben die sie an instragram zahlen. ich persönlich verbringe viel zu viel zeit auf instagram und alleine in meinem (kleinen) feed verlinken diverse leute den gleichen detox tee, so dass ich mir hochrechnen kann, dass kleine start ups hunderttausende im monat für werbung an intergramer ausgeben. kann sich das lohnen oder zahlen die einfach weil es momentan die üblichen marktpreise sind?

  7. Ich finde es armselig das die ihre Fans benutzen um damit Geld zu verdienen, echt traurig sowas ! Und bevor jetzt alle anfangen zu heulen, ich meine damit die Art wie sie ihre Fans benutzt und das dann nicht mal kennzeichnet !

  8. Ein interessanter Beitrag. Ich fände es sinnvoll, wenn man einen Einblick in die rechtlichen Grundlagen in der Schule bekommt.

  9. oh man, euer video finde ich an sich gut und interessant. die kommentare bestätigen aber nur, warum diese leute nicht über ihr einkommen sprechen. neid, relativieren – "das ist ja gar keine arbeit" bis hin zu "ich würd mich auch schämen dafür so viel geld zu bekommen". manchmal hasse ich deutschland einfach nur xd vor allem find ich es auch witzig wie man in der gesellschaft konstant versucht frauen in ein schönheitsideal zu drängen und unrasierte beine ja so gaaar nicht gehen – wenn ne frau sich dann aber diese schönheit zu nutzen macht und damit geld verdient, ist es auch wieder nicht ok. hat ja keine substanz – ist ja oberflächlich. haltet bitte die klappe – ihr seid es selbst.

  10. Ihr deutschen habt echt nicht mehr alle Tassen im Schrank! Das einzige was ihr könnt, Gesetze auswendig labbern, stalken, verpetzen und Leuten anzeigen!

  11. Es ist vollkommen legitim dass die Leute 1000 oder 10000 wegen mir auch 100000 Euro für ein Bild bekommen. Ich finde es auch legitim, dass man nicht darüber reden will wie viel Euro genau pro Monat auf dem Konto landen. Aber jeder Werbepost muss gekennzeichnet werden! Regeln die für TV und Zeitungen gelten können im Internet nicht an Bedeutung verlieren und müssen ohne Ausnahmen eingehalten werden.

  12. 150-300 mit einer 0 hintendran machen für mich aber keine 1000€ = ×48 Bilder = 48.000€ sondern eher 72.000€ – 142.000€

  13. gut, dass ich maximal durchschnittlich aussehe und mir keinen kopf machen muss hier ne riesen chance mit 0 aufwand reich zu werden verpasst zu haben.

  14. Natürlich ist pilotmadeleine (musste sie erstmal googeln) aufgebracht, wenn man genaue Zahlen von ihr will – es geht schließlich um ihr Geld. Als Instagram-Star (eigentlich ein lächerliches Wort) bist du ständig davon abhängig, dass die Leute dich sehen wollen und toll finden. Ein falsches Wort und du verlierst alles, was du dir über die Jahre aufgebaut hast, möglicher Weise ist plötzlich kein Geld mehr da für den Lifestyle, den man gewohnt ist und man müsste "normal arbeiten gehen", um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Probleme, die ein Arzt nicht hat, da er nicht von "Werbepartnern" abhängig ist, sondern dafür bezahlt wird, Menschen zu heilen. In großen Firmen – so auch in der, wo ich beschäftigt bin – ist es durchaus üblich, über Gehalt zu sprechen, teils steht es sogar in den Stellenausschreibungen drin, was man verdient, da die Lohngruppen/Gehaltslisten öffentlich einsehbar sind.
    Und außerdem: Werbestar kann jeder werden, Arzt nicht.

    Mich nervt das ganze Product Placement, sei es bei Instagram oder Youtube und für mich ist das ein Grund mehr, zu boykottieren, wofür da geworben wird.

  15. Hallo,
    was bekommst denn Du von den öffentlichen rechtlichen Sendern für diesen Beitrag bezahlt? Nur so wegen der Tranzperenz!

  16. Ich fande es irgendwie ein richtiges Armutszeugnis das die bekannte Instagramerin so auf die Frage geantwortet hat wie viel sie verdient. Sie war leider auch kaum daran interessiert das ein bisschen Transparenz in die Sache kommt. Schade das es bei vielen Sachen einfach nur noch um das Geld geht :/

  17. Hallo,
    also man muss aber auch andere Kanäle @considercologne , zum Beispiel erwähnen, die schreiben nämlich sehr sehr oft #sponsored unter die Fotos bei Instagram… zumindest #considerleonie 😉

  18. Wusste gar nicht, dass es diesen Channel noch gibt. Es hieß doch mal, er wird eingestellt? Ich glaube, Lisa ist hier genau in ihrem Element – bei dem Thema sowieso, aber auch allgemein. Guter Bericht. Aber ich glaube, den meisten ist schon bewusst, dass verlinkte Marken auch vergütet werden, egal ob das "ordentlich" gekennzeichnet ist. So naiv sind auch Teenie-Zuschauer heutzutage nicht mehr, dass sie denken, da wird was in die Kamera gesetzt und das gratis. Aber gut recherchiert und v.a. präsentiert.

  19. Danke für das Video. Am interessanten finde ich es, dass sich einige Leute schon von solchen Bildern manipulieren lassen, sonst könnten die Summen ja lange nicht so hoch sein.

  20. Was ich kenne, dass man auf jeden Fall alles, was man verlinken kann auch verlinkt auf seinen Bildern. Das sorgt dafür, dass die Bilder von viel mehr Leuten gesehen wurden und daher ist das dann auch nicht immer gleich automatisch gesponsert, wenn man etwas verlinkt.

  21. ich verstehe nicht ganz warum die instagramer die Bilder nicht einfach kennzeichnen ? Geld bekommen sie doch dann trotzdem oder nicht ?

  22. Das mit schleichwerbung ist bei YouTubern wie DagiBee, Bibi, oder auch anderen schon gang und gebe. Aber was soll man machen. Für YouTube sind sie zu wichtig, als das YouTube dagegen etwas tun würde

  23. ich finde, man kann nicht das Gehalt eines Politikers mit sowas vergleichen. Man müsste es damit vergleichen, was eine Werbeanzeige in Zeitungen, auf youTube, Im Kino oder fernsehen kostet und das dann zu Instragram Werbung in Relation setzen. Denn hier kann man ja wohl kaum von Gehalt sprechen und es sind ohnehin 2 grundverschiedene Dinge. Tolles Video Lisa!

  24. Also ich muss zugeben ich bin auch dabei mir eine Community aufzubauen und auch wenn es mir wahrscheinlich zukünftig große Probleme bereiten wird möchte ich mit meinen zuschauern ehrlich sein und werde auch Werbung als diese Kennzeichnen auf erkennbare Art und Weise. Was ich hier aber in Kommentaren lese ist auch traurig. Auch YouTuber und sonstige Influencer müssen Geld verdienen um zu überleben, also beschwert euch nicht, dass Leute die euch kostenlos Content anbieten auch an Geld auf andere Weisen kommen müssen. Ich denke ich habe alles Gesagt!

  25. Das ist mal wieder ein typisch deutscher Beitrag! Instagram ist eine amerikanische Firma, die international operiert. Wenn es den deutschen nicht paßt und sie Instagram und seinen Benutzern an den Karren fahren wollen, dann wird Instagram eben Deutschland meiden und woanders ihren Reibach machen.

    BTW: Ich habe mit Instagram nichts zu tun!

  26. wer mit photos geld verdient und diese dann nicht richtig kennzeichnet, der kann dann gerne auch die ganzen abmahnkosten und anwaltsgebühren bezahlen. das verzerrt sonst den wettbewerb. dummheit muss halt bestraft werden.

  27. Wieso werden die Leute nicht einfach zur Kasse gebeten? Da dürfte sich doch jede Abmahnkanzlei die Finger nach reiben solche ICH-AGs abzumahnen.

  28. Wenn die Werbung Inhalt und Qualität hat ist es eine Leistung die vergütet werden sollte. Für mich kommt es so vor als ob das Video einen Vibe vermittelt dass Instagram Werbung unausgereift und nicht professionell wäre.

  29. Ich würde ma behaupten das 99% der Follower von solchen Leuten Frauen sind.

    Sind die denn alle blöd? Unsere Gesellschaft momentan ekelt mich an. Dieses einfach dumme herumsurfen ohne ma nachzudenken was man da tut. Ohhh Bibi hat das und jenes gekauft. Dann hol ich mir das auch. Solche Menschen haben in meinen Augen keinerlei Wert. Und die die damit Geld verdienen sind noch viel schlimmer. Leute studieren Jahre lang um eine vernünftige Arbeit ausüben zu können. Da kommen , sry aber, 18 jährige Tussen und ziehen sich da iwelche Klamotten an und verdienen damit ungerecht, so viel Geld.

    Diese ganze Werbescheiße (auch auf Youtube) ist der Krebs unserer Gesellschaft

  30. Ich hab noch nie den Mehrwert von Instagram verstanden. Kann mir mal einer erklären, warum man sich bewusst dort Werbung anguckt?

  31. diese hier genannten honorare sind lächerlich realitätsfern. Ein Instagram Blogger mit 300k Followern kann von 40-100€ pro post ausgehen. Höhere Honorare springen wenn dann bei deals raus bei denen Marken im voraus für eine Kooperation über einen längeren Zeitraum/ mehrer Posts zahlen. Bin selber Influencer mit 300k auf Instagram und viele die ich kenne verdienen ähnlich. 4 stellig pro post wirds erst ab 1,5m+

  32. dann wießen was hat eure tranfäre 20 jahre lang getan täglich kostenlos 16 stunde gearbeiten mit 3 Euro am tag erliebt!, Etwa armut menschen leben enden!

  33. Wissen zu wollen, wie viel genau die Instagrammer verdienen ist verständlich – das ist schlichtweg interessant – aber zu penetrant darauf auszusein genaue Zahlen zu erfahren halte ich für falsch. Nur weil jemand viel Geld verdient, hat er keine Auskunftsplicht der Öffentlichkeit gegenüber.
    Ich spreche auch nicht über Geld, so wie fast niemand.

    Das diese Posts gekennzeichnet werden müssen, ist total richtig.

  34. Ein Arzt verdient einfach viel weniger im Monat als ein Mittel großer Instagramer/in.. Das ist so traurig und unverhältnismäßig. Ich verstehe es einfach nicht. sich in Pose werfen und Fotos machen, oder Reisen gesponsert bekommen und dabei ein paar Bilder schießen, dass ist doch wirklich etwas schief gegangen in der Arbeitswelt.

  35. Ein Arzt verdient einfach viel weniger im Monat als ein Mittel großer Instagramer/in.. Das ist so traurig und unverhältnismäßig. Ich verstehe es einfach nicht. sich in Pose werfen und Fotos machen, oder Reisen gesponsert bekommen und dabei ein paar Bilder schießen, dass ist doch wirklich etwas schief gegangen in der Arbeitswelt.

  36. Ich finde die Leute sollten gezwingen sein, ihre Werbung auch als solche zu kennzeichnen. Wenn nicht, sollten sie Strfen zahlen müssen. Allerdings muss ich auch sagen, dass manche Leute auch offizielle Accounts von Marken verlinken, um sich evtl. für spätere Kooperationen bemerkbar zu machen. Daher würde ich nicht bei jeder erwähnten Marke von einem bezahlten Post ausgehen.

  37. Sehr schön, dass ihr das thematisiert, vor allem vor dem Hintergrund, dass man sich Follower und sogar Interaktionen kaufen kann. Auch mutig von ItsColeslaw, das als YouTuberin zu tun. Respekt 🙂

  38. Ist halt irgendwie deprimierend, dass es Leute gibt, die sich für so eine oberflächliche Scheiße interessieren.
    Guter Beitrag. Ich werde zu alt für das Internet.

  39. instagrambloggerinnen sind einfach eingebildet.das ist alles selbstinszenierung und show.schade das grade so ne typ menschen damit erfolgreich sind…

  40. Die Formulierung ist völlig daneben. "Verdienen" tun diese "Instagramer" vielleicht 2000 netto im Monat für das, was sie da machen. Bei den tatsächlichen Summen, die da umherwandern, kann man allerdings nur von "bekommen" und nicht von "verdienen" sprechen.

  41. Mich kotzt es einfach nur noch an, dass so viel Werbung auf sozialen Netzwerken gemacht wird. Es gibt instagramer/innen, die ich eigentlich echt so gerne verfolge aber dann sehe ich überall nur noch Fittea, Natural mojo, nakd, burker watches und und und. Ich bin auch der Meinung, dass Werbung DEUTLICH gekennzeichnet werden sollte. Man sollte das nicht nur in einem Hashtag erwähnen sondern wirklich auf dem Bild kennzeichnen.

  42. 48.000 €?! Im monat? Jetzt wirklich? Also so ein Sümmchen wünscht ein mancher sich im Jahr!
    Aber cool das ihr doch noch einiges rausfinden konntet!👍

  43. Gerade der WRD sollte bei dem Thema den Ball flach halten.
    Kommt noch ein Beitrag über Schleichwerbung der Autoindustrie in der Lindenstrasse oder dem Tatort?
    Die ist, neben der Meinungsmache, so unverschämt offen dass man einen Mehrteiler drehen könnte.

  44. Spannender Beitrag 😊 
    Mir stellt sich allerdings immer noch die Frage, ich habe selbst ein Instagram Account, der aber zum größten Teil aus meinen Freunden besteht. Wenn ich jetzt ein Bild von mir poste und dann dazu schreibe mit welchen Produkten, die ich mir selbst gekauft habe, ich mich geschminkt habe, muss ich dann meinen Beitrag als Werbung oder Anzeige markieren?

  45. Wie man Posts sichtig kennzeichnet, erläutern wir kurz und knapp hier im Video: https://www.youtube.com/watch?v=ZyiwY1Tu6O4

  46. Als Bloggerin kann ich feststellen, dass Kooperationsangebote – selbst von renommierten, großen Firmen – praktisch immer die Forderung beinhalten die Posts (egal auf welcher Plattform) keinesfalls mit Werbung zu kennzeichnen. Solche Kooperationen gehe ich nicht ein, denn am Ende bleibe ich bei einer Abmahnung auf den Kosten sitzen. Solange aber massenweise Blogger auf diese Forderung der Nichtkennzeichnung eingehen, wird sich nichts ändern. Zusammenfassend: Weil ich seriös arbeite bekomme ich keine Koop-Verträge mehr. Die Firmen, die solche unseriösen Kooperationen verlangen müssen endlich auch in Regress genommen werden. Und wenn endlich mal die Blogger zusammen halten würden, und einfach mal zu allen unseriösen Koops nein sagen würden, würden die Firmen zwangsläufig ihr Verhalten ändern müssen. Hier schließt sie dann der Kreis. Wer aus Raffgier Gesetze nicht einhält und dann bei Abmahnungen zahlen muss, hat kein Recht zu jammern. Ach ja: geschenkte Artikel und die Übernahme von Reise- und Eventkosten (Zitat im Film Adidas) sind geldwerte Vorteile und auch nicht anders zu bewerten als Honorare.

  47. Mir ist es eigentlich relativ egal, wie viel die mit solchen Posts verdienen. Und ich finde auch nicht, dass sie öffentlich machen müssen, was sie verdienen. Das machen ja Schauspieler zum Beispiel auch nicht. Sicherlich wird der Preis für jeden dieser Werbedeals neu ausgehandelt und sie würden sich damit ja selbst den Spielraum nehmen.
    Und ich finde, man kann sie auch nicht dafür kritisieren, dass sie so viel damit verdienen. Das ist nunmal der Marktpreis. Und der wird nunmal auch dadurch ausgehandelt, was die Firmen bereit sind zu zahlen.

  48. HALLO💖 ich hätte eine Frage undzwar, wenn man eben nicjt mit einer Firma kooperiert und trotzdem etwas postet wo man zb was von h und m trägt und h und m markiert aber man nix dafür bekommt, muss man das trotzdem verlinken?? Und Werbung dazu schreiben ?

  49. Liebe Community, wir haben unseren YouTube-Kanal aus organisatorischen Gründen in ein so genanntes Brand-Konto umgewandelt. Das hat leider zur Folge, dass all unsere eigenen Kommentare und Antworten unter den Videos gelöscht wurden. Eure Kommentare sind davon nicht betroffen. Alles, was ab heute kommt, bleibt dann auch 🙂

  50. 9:10 was für eine Nuss, diese PupsMadeleine. Die kennzeichnet auch immer noch nicht ihre Werbeposts. Und Ärzte und Politiker haben öffentlich einsehbare Gehälter.

  51. Wenn ich so berühmt wäre wie die Instagrammer, wäre ich glaub ich der erste BUH man , denn ich finde es wichtig transparenz zu zeigen, ich besitze jzt gerade 300 follower und teile mit denen eigentlich alles. Aber ich verdiene damit auch nix. Ich finde es echt schade und teilweise echt armsehlig das die grossen Instagrammer denken nur weil Sie jetzt ordentlich Kohle machen, können sie sich verhalten wie der letzte Arsch. Ich persönlich finde, das transparenz im Leben dazu gehört denn nur so kann es ein geordnetes Leben geben.

  52. Es ist nicht nur Schleichwerbung sondern hat auch stark mit ominösen Praktiken der Frauen zu tun. Viele von denen haben sich mit Bildern shoutouten lassen, die ganz klar darauf ausgelegt sind, möglichst viel Haut zu zeigen. Viele Frauen sammeln so mehr Follower, es kann meiner Meinung nach schon mit Prostitution gleichgesetzt werden, nur, dass die Währung ein Like oder Comment ist. Im weiteren empfinde ich die Personen, die solche Werbung posten, als zutiefst rücksichtslos, egoistisch und perfide. Ein Influencer ist für mich jemand, der mein Leben bereichert und nicht jemand, der mich verarscht.

  53. Wir haben doch die rechtliche Basis, warum nehmen wir uns nicht mal so ca. 200 Instagrammer vor und schicken denen Abmahnungen? Auf die werden die nicht reagieren und dann klagen wir. Telemediengesetz als Basis. Ich will diese Minusmenschen blechen und kotzen sehen. Was wir brauchen ist folgendes: Ein cooler Anwalt, ein Instagrammer, der etwas auf sich hält, mit einer bedeutenden Followeranzahl und Werbepartnern, der hier als Konkurrent durchaus Ansprüche geltend machen kann und ein bisschen Geld. Who's in?
    Dadurch schützen wir nicht nur die jüngere Generation, die von diesen ekelhaften Menschen ausgenommen wird, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt, der gefühlt immer weiter auseinander driftet.

  54. Und da wundert man sich dass Deutschland keine Krankenpfleger oder Altenpfleger mehr findet. Asozial ist diese Welt geworden wenn Menschen ohne erworbene Qualifikation und quasi ohne Aufwand (es sei denn täglich drei Bilder mit Sepia Filter zu posten versteht man als Aufwand) mehr verdienen als die, die täglich mit ihrer Hände und Köpfe Arbeit versuchen, das Leben für sich, ihre Familie und die Gesellschaft zum Besseren zu wenden. Für mich ist Instagram eine richtige Seuche, ich war da nie angemeldet, vermisse es daher auch nicht, aber anscheinend ist ja die Generation der heute 12 bis 25 jährigen ohne dieses Portal nicht mehr lebensfähig.

  55. Hauptsache du hast selber 40k Follower aber kommst nicht auf die Idee, vielleicht selber mal ein Sponsored Posting zu machen und dann offen darüber zu berichten. Vor allem, da auf deinem Instagram-Profil doch auch recht viele #Werbung-Posts sind. Doppelmoral?

  56. Ich finde, mittleweile geht das alls zu weit. Warum muss man wissen, was Instagrammer verdienen? Sympathisch ist es mir zwar auch nicht, dass für (aus meiner Sicht) so wenig Qualitäts-Content solche Summen fließen, aber ich ich bin trotzdem in der Lage, meine Missgunst oder auch meinen Neid hinter dem, was man Fairness nennt, anzustellen. Es macht da niemand etwas falsch – und niemand verdient das Geld auf Kosten anderer. Und Influencer haben das gleiche Recht auf Privatsphäre wie wir auch. Schleichwerbung hin oder her … alles ist Werbung, egal ob man dafür von Unternehmen bezahlt wurde oder nicht. Und die Ausmaße, die das aktuell angenommen hat, dass pauschal einfach alle Postings gekennzeichnet werden (gern auch mal mit so lächerlichen Zusatzen wie "Werbung, da Marke des Stiftes auf Bild zu erkennen"), bringt's ja nun auch nicht. Warum kann man nicht irgendwo ganz allgemein darauf hinweisen, dass Instagram ein Werbeportal ist und gut. Dann wird auch dem letzten bewusst werdem, dass er dort potentiell beeinflusst und getriggert werden kann. Aber mal ehrlich – wem ist das denn nicht bekannt?

  57. Und wie läuft die Versteuerung bei den ganzen Influencer ab? Die bekommt z.B. ca. 300 euro pro Post und dann wird ein ein davon versteuer und was?

  58. Schon ein trauriges Leben wenn man als wandelnde Werbetafel endet. So etwas armseliges würde ich nicht für 1 Mio. Euro machen…

  59. 7:20. War nie anders. Wer die Aufmerksamkeit haben will die jemand anderes haben möchte muss dafür zahlen. Nur ein neues medium 🙂

  60. wie viel die influencer verdienen mit den Posts geht niemanden etwas an, den Preis verhandeln beide Parteien bis der Deal steht, was hat ein dritter das recht zu erfahren um welche Summe es sich handelt? richtig keins. Man sollte aber die Werbung definitiv klar deklarieren.

  61. Ich finde es zum kotzen wie viel Geld da manche für mehr oder weniger keine Arbeit scheffeln. Fairerweise muss man aber dazu sagen dass das in der Vergangenheit auch nicht anders war, nur waren es da halt Schauspieler oder Sportler die ihre Bekanntheit ausnutzten und Werbung machten (was ja auch nach wie vor passiert). Auch diese verdienten sich teilweise dumm und dämlich. Letztendlich muss jedem Kunden klar sein: Kauft er ein Produkt für das ein Promi wirbt, so ist ein Teil des Kaufpreises für den Promi. Der hohe Produktpreis ist also nicht zwangsweise durch die Qualität bedingt. Daher kaufe ich lieber gute No-Name Produkte, weil ich keinen Bock habe die Werbeindustrie zu sponsern.

  62. letzter Absatz… einfach völliger Humbug…
    ein erfolgreicher Arzt ist in aller Regel selbstständig und arbeitet dem nach auch nicht nach tarif… man kann bei einer Krankenkasse anfragen was sie bezahlen und dann grob schätzen, aber das wars.
    Genau wie ein Politiker, der in aller Regel in Aufsichtsräten sitzt, Vorträge hält und eventuell Tantiemen einstreicht … und meiner kentniss nach könnte ein interessenverband wie (nur um ein beispiel zu nennen) der VCI einem abgeordnetem eine summe als honorar bezahlen. Genau wie eine Modemarke (nur um ein Beispiel zu nennen) wie Chanel einen Instagrammer bezahlen kann.

    das ist genau die dummdreiste art an Jornalismus die den Öffentlich rechtlichen ihren wirklich grauenvollen ruf eingebracht haben. selbstverständlich ist man gereitzt wenn einem die ganze zeit ein Reporter der genau weiß das man kein interesse hat mit anfragen stört.

    man hätte ja Theoretisch auch nach einer misslungenen Anfrage, die Landesmedienanstallten einschalten können… die hätten auch mit großer sicherheit brav zurück geschrieben das sie sich das ansehen werden.

    und mal ganz nebenbei: warum eine Person in den schutz ziehen kann wenn ein instagramprofil gleicher größe die doku moderiert? man hätte ja einfach mal anfragen aufzeigen können… wenn ja transperenz hier so wichtig ist

    leider eine eurer schlechtesten arbeiten der letzten jahre

  63. Schweigen ist Gold, Business ist Business. Warum sollte man Geheimnisse ausplaudern, die einen dann zum Verhängnis werden. Money talks. Man ist nicht dumm, wenn man das macht – aber irgendwie dann doch schamlos und bereit moralische Einbußen mit dem monetären Gewinn (Kompromiss) zu machen. Und in 2019 mehr denn je. Immer mehr, immer weiter …. 😉

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